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Kubb Regeln

Hier finden sich die inoffiziellen offiziellen Kubb Regeln nach denen bei der Fachschaft TF gespielt wird.

Kubb ist ein Geschicklichkeits- und Wurfspiel. Die Fachschaft TF hat dazu die folgenden Regeln erlassen (also jetzt nie offiziell, aber doch irgendwie).

Turnierspielregeln

An einigen Stellen sind in dem folgenden Artikel optionale Regeln angegeben. An dieser Stelle die offiziellen Regeln wie sie auf Turnieren an der TF angewendet werden:

  • Es wird auch in der ersten Runde mit sechs Wurfhölzern gespielt
  • Es wird die schnelle Version gespielt
  • Kubbs werden beim Küssen gestapelt, nicht jedoch beim Umwerfen

Spielfeld

Das Spielfeld hat eine Größe von 5 x 8 Metern (Breite x Länge). Beide Teams sind dazu angehalten die Qualität des Rasens zu akzeptieren, wie auch immer er ist (Pöbeln / Beschweren sind selbstverständlich dennoch erlaubt). Das Spielfeld wird durch die vorhandenen Begrenzungshölzchen abgesteckt.

Spielfiguren

Beim Kubb gibt es die folgenden Figuren bzw. Utensilien

  • Ein König (erkennbar am stacheligen Kopf)
  • Fünf Kubbs pro Team (werden auch als Bauern oder Knechte bezeichnet)
  • Sechs Wurfhölzer

Spieler*innen

Gespielt wird mit zwei bis sechs Spieler*innen pro Team. Es ist darauf zu achten, dass beim Werfen von Wurfhölzern bzw. Kubbs gleichmäßig durchrotiert wird.

Spieldurchlauf

Zuerst wird der König in der Mitte des Spielfeldes aufgestellt. Anschließend werden die Kubbs verteilt. Diese sind dabei gleichmäßig an der Grundlinie zu verteilen. Diese sollten möglichst mittig platziert werden (mitte im Bild), der Kubb muss die Spielfeldbegrenzung mindestens noch berühren (links im Bild).

 

Abbildung: Aufstellung der Kubbs an der Basislinie. Die Kubbs sind möglichst mittig zu platzieren. Ohne Berührung mit der Basislinie dürfen die Kubbs nicht aufgestellt werden.

Anschließend wird bestimmt, welches Team beginnen darf. Dafür darf jedes Team abwechselnd insgesamt drei Hölzer möglichst nahe an den König werfen. Wer am nächsten an den König wirft ohne diesen umzuwerfen darf beginnen. Wird der König von einem Team umgeworfen darf das andere Team beginnen. Vom Auswerfen des Auswerfens wird abgeraten.

Abbildung: Die Aufstellung zu Beginn des Spiels.

Tipps zur Teameinteilung

Zur Einteilung von n Personen auf zwei Teams gibt es verschiedene Möglichkeiten. Hier zwei Hinweise, andere Methoden sind natürlich möglich.

  1. Menschen mit Schuhen vs. barfuß
  2. Die pädagogische Maßnahme (von Pädagog*innen empfohlen): Sortieren nach Hausnummer und abzählen der Teams.

Die Wurfphase

Team A wirft alle sechs Hölzer. Im Falle von professionellen Teams (es wird bald soweit sein) kann die Anzahl der Wurfhölzer in der ersten Runde auf drei beschränkt werden. Ist dies der Fall muss vor dem Spiel zwischen den Teams Einverständnis hierüber hergestellt werden.

Wie bereits oben erwähnt muss auf eine ausgewogene Verteilung der Werfer*innen geachtet werden (jede*r sollte im Spiel gleich viele Hölzer werfen).

Geworfen wird normalerweise von der Basislinie. Hat es jedoch das gegnerische Team B nicht geschafft alle Feldkubbs von Team A umzuwerfen, so darf Team A zum Werfen bis zum vordersten Feldkubb in der eigenen Hälfte vorlaufen.

Die Umwerfreihenfolge beim Werfen ist wie folgt:

  1. Feldkubbs auf der Seite der Gegner*innen
  2. Kubbs auf der Basislinie der Gegner*innen
  3. König

D.h. zuerst müssen immer alle Kubbs die im Feld stehen abgeworfen werden. Erst wenn es keine Feldkubbs mehr gibt dürfen die Kubbs auf der Basislinie umgeworfen werden. Wird ein Basislinienkubb umgeworfen obwohl ein Feldkubb noch steht wird dieser unverzüglich wieder aufgestellt.

Wird der König umgeworfen wenn noch Basislinien- oder Feldkubbs umgeworfen müssten gewinnt das andere Team.

Das folgende Bild erklärt dies nochmal kurz:

Team A wirft von links nach rechts. Team A darf bis zum letzten Feldkubb auf seiner Seite vorgehen (rote Linie). Team A muss zuerst die Feldkubbs auf der Seite von Team B (blaue Pfeile) umwerfen bevor es die Basislinienkubbs von Team B (gelber Pfeil) umwerfen darf.

Die Wurfhölzer werden erst eingesammelt, wenn alle sechs geworfen worden sind. Jetzt gibt es zwei Spielvarianten:

  1. Die schnelle Version: Umgeworfene Feldkubbs werden aus dem Spiel genommen.
  2. Die Expert*innen Version: Umgeworfene Feldkubbs werden genau so behandelt wie umgeworfene Basiskubbs.

Über diese Regeln ist vor dem Spiel Einvernehmen herzustellen.

Die umgeworfenen Basislinienkubbs (möglicherweise auch die umgeworfenen Feldkubbs) werden nun von der entsprechenden Mannschaft aufgesammelt und in das Spielfeld auf die Seite der anderen Mannschaft geworfen. Auch hier ist auf eine gleichmäßige Wurfverteilung zu achten.

Bei dem Einwerfen der Kubbs ist (unabhängig von den allgemeinen Wurfregeln) auf folgendes zu achten:

  1. Der Kubb ist gültig geworfen wenn er so aufgestellt werden kann, dass er sich vollständig in dem Feld befindet. Kein Teil des Kubbs darf also über die Feldbegrenzung hinausragen.
  2. Der Kubb kann so aufgestellt werden, dass er hinter dem König steht. D.h. der Kubb muss die Begrenzungslinie auf Seite des aufstellenden Teams noch berühren (siehe Bild).
  3. Kubbs werden immer von der Basislinie aus geworfen, man darf also nicht zu einem Feldkubb vorlaufen.
  4. Kubbs dürfen auch horizontal geworfen werden.

Abbildung: Gültige (grün) und nicht gültige Aufstellpositionen (rot) von eingeworfenen Kubbs hinter dem König (orange).

Ist der Wurf nicht gültig, so darf der Kubb ein zweites Mal geworfen werden. Ist dieser Wurf wieder ungültig, darf das andere Team den Kubb beliebig im eigenen Feld aufstellen. Es ist jedoch mindestens eine Wurfholzlänge Abstand zum König einzuhalten.

Abbildung: Beim Aufstellen von Kubbs (entweder nach zwei Fehlwürfen oder nach gültigem Einwurf) muss stets mindestels eine Wurfholzlänge Abstand zum König eingehalten werden. War der Wurf legal so muss die Richtung des Kubbs möglichst gleich bleiben.

Der zweite Einwurfversuch muss unmittelbar nach dem ersten Einwurfversuch stattfinden und von der gleichen Person durchgeführt werden (d.h. es ist nicht möglich, dass Person A einen Kubb verwirft, dann Person B und dann dürfen beide nochmal werfen).

Beide Teams entscheiden zusammen, ob ein Kubbwurf gültig ist. Ist keine Einigung zu erzielen wird ein*e Unparteische*r mit der Prüfung beauftragt oder es wird mit einem geraden Gegenstand nachgemessen (Wurfhölzer sind als gerader Gegenstand definiert). Tip: Durch gesittetes Pöbeln lässt sich jedes Situation irgendwie regeln.

Aufstellen von Kubbs

Kubbs, die gültig auf die Seite von Team A eingeworfen wurden werden von Team A aufgestellt sobald alle Kubbs von Team B eingeworfen wurden. Team A kann diese dabei so klappen wie es will. Ist es möglich den Kubb regelkonform aufzustellen so muss dies getan werden (man darf ihn nicht einfach aus dem Feld drehen).

Stapeln von Kubbs

Diese Regel ist optional, wird jedoch meistens angewendet.

Wenn sich nach dem Einwerfen aller Kubbs zwei oder mehrere Kubbs berühren ("küssen") werden diese aufeinander auf einem Turm gestapelt.

Eine andere Variation ist, dass bereits stehende Kubbs auch mit den einwerfenden Kubbs umgeworfen werden können. Die Kubbs werden dann an der Stelle des umgeworfenen Kubbs gestapelt.

Der Königswurf

Der König wird immer von der Basislinie geworfen. Dabei muss der werfende Spieler sich mit dem Rücken zum König positionieren und durch seine Beine werfen.

Abbildung:Der Königswurf erfolgt stets von der Basislinie und rückwärts durch die Beine.

Zur Wurftechnik

Der Wurfstock muss vertikal gehalten und abgeworfen werden. Horizontale oder Helikopterwürfe sind verboten. Zudem muss das Wurfholz von unten geworfen werden.

Der Fuß muss beim Abwurf außerhalb der Spielfeldbegrenzung stehen (ein Teil des Fußes darf höchstens auf Höhe der Kubbs stehen).

Abbildung: Korrekter Abwurf.

Stehen noch Feldkubbs auf der Seite von Team A darf Team A zum Werfen bis zu diesen Vorgehen. Der Fuß muss dabei stehts hinter dem Kubb bleiben. Folgende Bilder erklären dies nochmal:

Abbildung: Alles legal beim Abwurf aus dem Feld.

Abbildung: Falsche Fußstellung beim Abwurf aus dem Feld.

Zum gepflegten Umgang

Natürlich ist Kubb ein äußerst emotionaler Sport. Dennoch sollten beide Teams fair miteinander umgehen (dies gilt auch in Pöbelphasen). Beim Werfen wird natürlich nicht absichtlich auf Gegner*innen gezielt. Am besten wartet man mit dem Abwurf bis alle Spieler*innen das Feld verlassen haben und in Sicherheit stehen.

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